Katalytische Hydrierung von CO2

Die Hydrierung von Kohlenstoffdioxid ermöglicht Energie in Form einer irreversiblen Umwandlung des Wasserstoffs in einen konventionellen Energieträger zu speichern. Daraus resultieren wichtige Grundchemikalien wie zum Beispiel Methanol oder Ameisensäure. Zudem sind diese Kohlenstoff-basierten Wasserstoffspeicher – im Gegensatz zu reinem Wasserstoff -unter Raumtemperatur und Umgebungsdruck speicherbar. Die katalytische Hydrierung findet dabei unter milden Bedingungen statt.

Eine besondere Wertschöpfung des Teilprojekts entsteht für das Gesamtkonzept von TRANSPORT, da das klimaschädliche und in Mengen anfallende Abfallprodukt Kohlenstoffdioxid gebunden wird und gleichzeitig den Wasserstofftransport mittels flüssigen Trägermolekülen erlaubt.

Im Fokus des Teilprojekts stehen vor allem neue Katalysatorsysteme, deren Eigenschaften für die Anwendung unter den angestrebten Reaktionsbedingungen in Frage kommen.

 

ANSPRECHPARTNER

Prof. Dr. Martin Hartmann
Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg/ Erlanger Catalysis Resource Center (ECRC)
Tel.: +49 9131 / 85-28 792
e-mail: Martin.Hartmann(at)ecrc.uni-erlangen.de

 

TÄTIGKEITSFELDER

  • Synthese und Modifizierung von porösen Material
  • Charakterisierung mittels moderner (spektroskopischer) Methoden
  • Anwendungsnahe Testung im Vergleich zur etablierten Technologie
 

KOMPETENZEN

  • Spektroskopische Charakterisierung (Festkörper-NMR, ESR, IR)
  • Immobilisierung von Enzymen
 

LABOR UND EQUIPMENT

 

ANGEBOTE

  • In-Situ/Operando Spektroskopie
  • Materialcharakterisierung:
    • Struktur/Textur
    • Defekte
    • Struktur-/Aktivitätsbeziehung
  • Materialentwicklung und –synthese von Katalysatoren und Adsorbentien
  • Testung von Katalysatoren und Speichermaterialien (Adsorbentien)
 

ANWENDUNGSGEBIETE

Entwicklung neuartiger Katalysatoren und Adsorbentien für

  • Petrochemie
  • Raffinerietechnik
  • On-board-Wasserstoffspeicherung
  • Herstellung von Spezialchemikalien und Pharmazeutika
  • chemische Energiespeicherung
  • Brennstoffzellen
 

REFERENZPROJEKTE

 

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