Gebäude weisen ein großes Energieeinsparungspotential auf, welches nur durch die Integration und Abstimmung der  verwendeten Technologien und Systeme realisiert werden kann. Gleiches gilt für Industrieanlagen. Die nachfolgenden Referenzen verdeutlichen ein breites Portfolio an Kompetenzen und erfolgreich implementierten Projekten. Sie stehen als Beispiel für eine ganzheitliche Betrachtungsweise energieeffizienter Maßnahmen in Gebäuden und Industrieanlagen.

 

ENERGIESPEICHERHÄUSER HERZO BASE

Das Projekt "Herzo Base" der Technischen Hochschule Nürnberg untersucht mit Industriepartnern die Weiterentwicklung und Optimierung von passiven und aktiven Komponenten der Gebäudetechnik sowie deren Systemintegration in die Gebäude. Es wird ein Reihenhauskomplex aus acht Wohneinheiten errichtet, welcher ausschließlich aus Energiespeicherhäusern mit positiver Energie-Jahresbilanz besteht. Es kommen höchstwärmedämmende Ziegel mit integrierter Wärmedämmung zum Einsatz, geothermische Wärmepumpen, thermische und elektrische Speicher sowie Photovoltaikanlagen und ein Gleichstrom-Subnetz.

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BEHAGLICHKEITSSENSOR FÜR DIE RAUMAUTOMATION

Zur Erfassung der thermischen Behaglichkeit, vor allem auch in Bezug auf Strahlungstemperatur und Luftgeschwindigkeit, wurde durch das Fraunhofer IBP ein Äquivalenttemperatursensor entwickelt. Durch Anbindung an das EnOcean Funkprotokoll werden damit nun Steuerung und Datenverarbeitung dezentral möglich. So kann künftig die thermische Behaglichkeit als eigentliche Regelgröße unmittelbarer Eingang in die Betriebsstrategie technischer Gebäudesysteme finden und über die Gebäudeautomation angebunden werden. >> weitere Informationen zu diesem Thema

 

TESTBENCH (HiL) FÜR SMARTE HEITZUNGSSTEUERUNG

In den letzten Jahren sind die vielfältigsten Systeme zur smarten Heizungssteuerung auf dem Markt erschienen. Alle versprechen eine signifikante Verringerung des Heizenergie-Verbrauchs mit gleichbleibend hoher oder sogar noch verbesserter thermischer Behaglichkeit. Mit der „Hardware-in-the-Loop“-Testumgebung des Fraunhofer IBP können diese Regelungskomponenten mittels definierter und wiederholbarer Randbedingungen und Testabläufe in ihrer tatsächlichen Wirkung überprüft werden. >> weitere Informationen zu diesem Thema

 

INDIVIDUELLE STROMNETZÜBERWACHUNG

Die zukünftigen „nearly Zero-Energy Buildings“ (nZEB) speisen immer mehr Energie in das Stromnetz ein. Mit einem neuen Berechnungsansatz können die Einspeisungen und Lasten jedes Hausanschlusses betragsmäßig in einem zeitlich frei wählbaren Raster (typisch 15-min) individuell skaliert werden, und somit Extremzustände über das Jahr hinweg, bestimmt werden. Damit wird es möglich, frühzeitig bedarfsgerechte, ökonomische Netzveränderungen zu planen. >> weitere Informationen zu diesem Thema

 

NEUES ARBEITSPAAR FÜR ABSORBERWÄRMEPUMPEN

Thermisch angetriebene Wärmepumpen nutzen Niedertemperatur-Wärmeströme anstelle eines mechanischen Kompressors. Leistung und Arbeitsbereich der Absorptionswärmepumpe hängen dabei stark vom eingesetzten Arbeitsstoff paar ab. Es konnten neue Stoffpaarungen mit günstigeren Stoffeigenschaften und höheren Leistungszahlen als bei konventionellen Systemen (Lithiumbromid-Wasser) gefunden werden. >> weitere Informationen zu diesem Thema

 

HOCHDÄMMENDE BAUSTOFFE

Wichtigstes Stellglied und Grundlage bei der Einsparung von Primärenergie für die Beheizung von Gebäuden sind hochwärmedämmende Bau- und Werkstoff e. Durch Minderung des strahlungsbedingten Wärmeübergangs können bei Wandbaustoff en bis zu 30% der Primärenergie eingespart werden. Dies konnte durch eine geeignete Beschichtung ungefüllter Mauerziegel nachgewiesen werden. Durch die Beschichtung wird der Emissionskoeffizient = 0,98 auf = 0,30 abgesenkt. >> weitere Informationen zum Thema

 

VERLUSTKENNFELDER BESCHLEUNIGEN DIE ANTRIEBSSIMULATION

Die Erforschung der Verlustmechanismen in elektrischen Maschinen und Antrieben liefert Erkenntnisse zur Modellierung der Verluste. Durch den Einsatz von Verlustkennfeldern konnten die Simulationen von Antrieben um einen Faktor 1000 beschleunigt werden. Dies ermöglicht eine genaue energetische Analyse und Optimierung auch von komplexen Antriebssystemen über längere Betriebszyklen. >> weitere Informationen zum Thema

 

PERMANENTERREGTE SYNCHRONMASCHINE ALS GENERATORFÜR KLEINWASSERKRAFTWERKE

In kleinen Wasserkraftanlagen werden derzeit überwiegend Asynchronmaschinen mit Getriebe verwendet. Nachteilig wirkt sich dies bei dem Verhalten im Teillastbereich in wasserarmen Monaten sowie bei dem Getriebewirkungsgrad aus. Durch den Einsatz einer permanenterregten hochpoligen Synchronmaschine entfällt das Getriebe. Zudem sind die Maschinen gut für den Teillastbereich geeignet. Durch den notwendigen Frequenzumrichter ist es möglich, die Maschine in einem großen Drehzahlbereich zu betreiben. >> weitere Informationen zum Thema

 

EFFIZIENZSTEIGERUNG BEI FÖRDER- UND HUBANLAGEN

Bei Förder- und Hubanlagen, wie zum Beispiel Aufzügen oder Regalbediengeräten, kann die Effizienz des Systems durch Rückspeiseeinheiten sehr stark erhöht werden. Dadurch kann die in der Masse der Anlage vorhandene potentielle Energie beim Absenken wieder in elektrische Energie gewandelt und in das Stromnetz zurück gespeist werden. Auch in der optimalen Betriebsführung bei mehrfachen Bedieneinheiten liegt großes Potential. Durch den Einsatz von Rückspeiseeinheiten und einer idealen Regelung können Wirkungsgradverbesserungen im zweistelligen Prozentbereich erzielt werden. >> weitere Informationen zum Thema

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