Die komplexer werdenden Energienetze erfordern neue Konzepte der Netzstruktur, die nur durch eine moderne „Energieelektronik“ verwirklicht werden können. Die Referenzen in diesem Bereich sind system-, komponenten- und anwendungsorientiert. Sie bilden die Ausgangsbasis für die Entwicklung innovativer Produkte.

 

ANALYSE VON ENERGIEVERSORGUNGSKABELN

Mit einem neuartigen Mess- und Diagnoseverfahren wird es zukünftig möglich, die elektrischen Kenngrößen und die qualitativen Eigenschaften von Mittelspannungs-Energieversorgungskabeln ortsaufgelöst zu ermitteln. Die hierbei erreichte Sensitivität übertriff t die der am Markt aktuell verfügbaren Lösungen erheblich. Die Informationen können zur Optimierung der Instandhaltungsstrategie und des Asset-Managements für diese kostenintensiven Betriebsmittel genutzt werden. >> weitere Informationen zu diesem Thema

 

MESSWAGEN ZUR ZUSTANDSDIAGNOSE VON KABELSTRECKEN

Basierend auf Laboruntersuchungen zum Alterungsverhalten von 20kV-Papier-Massekabeln konnte ein im Feld nutzbares Messsystem zur Ermittlung des Verlustfaktors und weiterer diagnostischer Kenngrößen von Netzversorgungskabeln entwickelt werden. Im Rahmen von Feldmessungen werden zahlreiche Kabelstrecken untersucht und deren Restlebensdauer bewertet. Erstmalig erfolgt hierbei eine Kombination zweier unterschiedlicher Messverfahren und Prüfspannungsformen. Die Zielstellung ist eine wirtschaftlichere Instandhaltung, die sich am Zustand der Kabel orientiert. >> weitere Informationen zu diesem Thema

 

OPEN SOURCE FRAMEWORK FÜR ENERGIEMANAGEMENTSYSTEME

OGEMA 2.0 ist ein Open Source Framework für Energiemanagementsyteme im Gebäude und in industriellen Prozessen. Das javabasierte Framework ist quelloff en und kann auf unterschiedlichster Hardware eingesetzt werden. Es unterstützt die Programmierung individueller Applikationen, etwa zur Abbildung der Energieverbräuche, variabler Strompreise, Wetterprognosen, Präsenzmeldungen oder physikalischer Parameter wie Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit. OGEMA 2.0 bietet eineApp-basierte Plattform mit integriertem Sicherheitskonzept. >> weitere Informationen zu diesem Thema

 

LEISTUNGSMESSSYSTEM

Ein mit der Rauschert GmbH entwickeltes Leistungsmesssystem für elektrische Großverbraucher ist serienreif. Das System auf Basis des Hallsensorprinzips nutzt eine ringförmige Anordnung der Sensoren um den Leiter. Die Messsensoren erzielen eine hohe zeitliche Auflösung, eine bessere Überstromfestigkeit und haben einen hohen Dynamikbereich. Mit einem Messdorn wird zusätzlich zum Strom auch die Spannung gemessen. Eine VDE-Zertifizierung des Systems ist bereits erfolgt. Anwendungen für Conditionmonitoring sind möglich. >> weitere Informationen zu diesem Thema

 

ADAPTIVSCHUTZ

Die entwickelten Adaptivschutz-Algorithmen sind nun erstmals in der Lage sich den zeitlich stark veränderlichen Betriebsbedingungen von regenerativen Energieumwandlungsanlagen in den elektrischen Netzen geeignet anzupassen. Dies erhöht die Versorgungszuverlässigkeit der Netze gegenüber den bisherigen Selektivschutz-Algorithmen. Das neue Adaptivschutz-Konzept kann auf bestehender Hardware implementiert werden und basiert auf lokalen Messgrößen. Zudem eröffnet es neue Möglichkeiten hinsichtlich der Reduzierung der Einstellparameter für ein sogenanntes „setting-less Relay“. >> weitere Informationen zu diesem Thema

 

NETZANBINDUNG VON SPEICHEREINHEITEN

Modulare Multilevel-Umrichter (MMC) eignen sich insbesondere für die Netzanbindung modularer Speichereinheiten unterschiedlicher Technologie und neuartiger Netzarchitekturen. Ein derartiges Konzept konnte mit dem Aufbau eines Labormusters mit MMC und zugehöriger Speichereinheiten im kW-Bereich erstmals gezeigt werden. Zudem konnten damit die neu entwickelten Algorithmen zur Symmetrierung und Lademanagement der Speichereinheiten verifiziert werden. >> weitere Informationen zu diesem Thema

 

SMART POWER PLANT - ANBINDUNG REGENERATIVER ENERGIEQUELLEN

Energieumwandlungsanlagen auf Basis volatil regenerativer Energiequellen sind per se mit dem elektrischen Netz nicht kompatibel. Der Ansatz eines Smart Power Plant umfasst die intelligente Verknüpfung von Einspeise- und Speichereinheiten zu einem Netzknoten. Damit wird nun erstmals ein netzkompatibles Klemmenverhalten hinsichtlich des Betriebs- und Störungsverhalten erreicht. Die Netzanbindung von regenerativen Energiequellen wird so netzkonform und der sonst erforderliche Netzausbau sowie die Einführung von Kommunikationsnetzen wird vermieden. >> weitere Inforationen zu diesem Thema

 

BERÜHRUNGSLOSE LADESYSTEME FÜR ELEKTROFAHRZEUGE

Ein großer Nachteil konventioneller induktiver Ladesysteme unter dem Fahrzeug ist der niedrige Systemwirkungsgrad. Mit der Energieübertragung in der Fahrzeugfront, einem vielversprechenden Konzept, konnten Systemwirkungsgrade von bis zu 97,5% erreicht werden. Durch den minimal notwendigen Abstand können zudem die Streufelder drastisch verringert und bei wesentlich kleinerem Materialaufwand die Systemkosten signifikant gesenkt werden. >> weitere Informationen zu diesem Thema

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