Die verschiedene Energieformen, deren Verfügbarkeit auf verschiedenen Zeit- und Ortsskalen und deren Einspeisung und Transport durch ein ganzheitlich gestaltetes „Energienetz“ ist eine der größten Herausforderungen der Energiewirtschaft. Nachfolgende Referenzen zeigen Lösungen durch eine hierarchische Modellierung, Simulation und Optimierung auf.

 

ENERGIESYSTEMANALYSE BAYERN

Durch die Analyse von Szenarien mit einem Anteil von 80 % erneuerbaren Energieträgern wurde gezeigt, dass in den Mittagsstunden mehr Strom erzeugt als verbraucht wird und hohe Stromexporte notwendig werden. Durch den Einsatz von Speichern können jedoch die Exporte minimiert werden, da der zur Mittagszeit erzeugte Strom in den Abendstunden genutzt werden kann. Die strombedingten CO2-Emissionen könnten auf deutlich unter einer Tonne pro Einwohner in Bayern gesenkt werden. >> weitere Informationen zum Thema

 

SCHAUFENSTER ELEKTROMOBILITÄT "e-NUE"

Das Projekt e-NUE befasst sich mit Elektromobilität und deren Auswirkung auf das Energiesystem. Dafür wurde ein Simulationsframework zur Analyse der Effekte der Elektromobilität wie Stromverbrauch,  Ladezeit oder CO2 -Emission entwickelt. Mit diesem Tool können technische und wirtschaftliche Ergebnisse für die Elektrifizierung geschäftlich genutzter Fahrzeugflotten analysiert, bewertet und optimiert werden. In einer Studie konnte bei einem Elektrifi zierungsgrad von beispielsweise 40% eine mögliche CO2 Reduktion um bis zu 40% ermittelt werden. >> weitere Informationen zu Thema

 

SIMULATIONSFRAMEWORK FÜR ENERGIESYSTEME "i7-AnyEnergy"

In das Programm i7-AnyEnergy wurde eine Berechnung der Netzspannung und ein filterbasiertes Schnittstellendesign integriert. Damit können neue Technologien und Konzepte schnell modelliert, analysiert und visualisiert werden. Die Simulation von 80 Häusern mit PV-Anlagen und Batteriespeichern zeigte, dass bei der vorgegebenen Dimensionierung und Kontrolllogik kein Betrieb im Verbund als virtuelles Kraftwerk zur Erbringung von Regelleistung möglich war. Im Sommer konnten keine negativen und im Winter keine positiven Regelleistungen zur Verfügung gestellt werden. >> weitere Informationen zum Thema

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