Gründungspartner

Der Energie Campus Nürnberg wurde von sechs Institutionen mit dem Ziel gegründet, die bestehenden Kompetenzen auf dem Gebiet der Energieforschung zusammen zu bringen und daraus Synergien und neue Projekte zu erschließen.

 

FAU

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Die zweitgrößte Universität Bayerns verfügt über ein Themen- und Fächerspektrum, das in seiner Vielfalt und seiner interdisziplinären Vernetzung deutschlandweit einzigartig ist. In intensiver Zusammenarbeit mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft spielt sie eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung von Konzepten und Technologien für die Zukunft. Dabei setzt die FAU auf Grundlagenforschung auf der einen und Anwendungsorientierung auf der anderen Seite – dies zeigt sich nicht zuletzt in der außerordentlich hohen Zahl von Kooperationen mit Unternehmen, von Ausgründungen und von Patenten und Innovationen. Studierende werden durch äußerst forschungsorientierte Lehre sowohl an einen Karriere als Wissenschaftler als auch in der Wirtschaft oder als Unternehmer herangeführt. Die FAU fördert gezielt den Austausch zwischen den Disziplinen, aus dem sich immer mehr bedeutsame Potentiale für wissenschaftlichen Fortschritt und die Entstehung neuer Fächerprofile ergeben. Sie erarbeitet neue, für die Zukunft von Wissenschaft und Gesellschaft bedeutsame Kompetenzfelder.

In Zahlen:

  • mehr als 240 Studiengänge
  • 500 internationale Hochschulpartnerschaften
  • 180 Mio. Euro Drittmittel im Jahr (2014)

 

Weitere Informationen finden Sie unter FAU

Prof. Dr. Joachim Hornegger, Präsident der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

„Im Energie Campus Nürnberg verbinden sich die wichtigsten Kompetenzen im Energiesektor der Metropolregion mit der wissenschaftlichen Stärke der FAU und ihrer Partner auf geradezu idealtypischer Weise.“

 

THN

Technische Hochschule Nürnberg

Die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm – kurz THN – ist mit rund 12.500 Studierenden bundesweit eine der größten Hochschulen und bekannt für das breite Studienangebot, die interdisziplinäre Forschung, die anwendungsorientierte Lehre, die internationale Ausrichtung und ihren berühmten Namensgeber.

Breites Studienangebot

Das breite Studienangebot mit einer großen Auswahl an Vertiefungsrichtungen ist sehr praxisorientiert und umfasst mehr als 60 Studiengänge: 24 Bachelorstudiengänge, 19 Masterstudiengänge, sechs weiterbildende Masterstudiengänge und zwölf Weiterbildungsangebote mit Hochschulzertifikat. Viele davon werden auch als duale Studienvarianten angeboten.

Interdisziplinäre Forschung

Als forschungsintensivste und drittmittelstärkste aller bayerischen Hochschulen ist die TH Nürnberg ein wichtiger Innovationsmotor für die Metropolregion Nürnberg und pflegt hervorragende Kontakte zur Wirtschaft.

Anwendungsorientierte Lehre

Erfahrene Lehrende mit ausgewiesenem Expertenwissen aus langer beruflicher Praxis bringen aktuelle Projekte in Vorlesungen und Seminare ein.

Internationale Ausrichtung

Auch als „global player“ ist die TH Nürnberg aktiv und hat weltweite Partnerschaften mit rund 150 Hochschulen aufgebaut. Der Campus in Nürnberg bietet internationales Flair durch Studierende aus vielen Nationen.

Berühmter Namensgeber

Der weltbekannte Physiker Georg Simon Ohm ist Namensgeber der Hochschule und war hier ab 1833 als Professor für Physik und Mathematik tätig. Von 1839 bis 1849 war er Rektor der Hochschule. Die Geschichte der Hochschule reicht zurück bis ins Jahr 1823.

In Zahlen

  • 12.518 Studierende
  • 3.651 Erstsemester
  • 1.150 Absolventinnen und Absolventen pro Jahr
  • 1.172 ausländische Studierende
  • 150 Partnerhochschulen
  • 60 Studiengänge
  • 12 Fakultäten
  •  eine lange Geschichte: seit 191 Jahren

 

Weitere Informationen finden Sie unter THN

Prof. Dr. Michael Braun, Präsident der Technischen Hochschule Nürnberg:

„Innovationen entstehen zunehmend an den Schnittstellen von Fachgebieten und Technologiefeldern. Die Verzahnung zwischen verschieden Fachdisziplinen einerseits und der grundlagen- und anwendungsorientierten Forschung andererseits beschleunigt die dringend notwendigen Lösungen zur Bewältigung der Energiewende. Der Energie Campus Nürnberg mit seinen Partnerinstitutionen ist der ideale Partner für Unternehmen, Kommunen und Forschungseinrichtungen, um diese Innovationen zu entwickeln.“

 

FRAUNHOFER IIS

Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS

Das Fraunhofer IIS ist eine weltweit führende anwendungsorientierte Forschungseinrichtung für mikroelektronische und informationstechnische Systemlösungen und Dienstleistungen. Das breite Spektrum von Technologien, Methoden und Prozessen liefert innovative Lösungen in Form von Komponenten bis hin zu gesamten Systemen und sichert damit Wettbewerbsfähigkeit und Erfolg der Auftraggeber aus der Wirtschaft.

Als anwendungsorientierte Forschungseinrichtung denkt das Fraunhofer IIS technologisch voraus, treibt Ideen voran und sieht sich als Impulsgeber für Technologien und Anwendungen von morgen. Es richtet seine Forschung nach den neuesten Verfahren und Erkenntnissen aus und ergänzt die eigenen Forschungskompetenzen durch die Zusammenarbeit mit ausgewählten Partnern.

In Zahlen

  • ca. 880 Mitarbeiter
  • Arbeitsgebiete: Audio & Multimedia, Bildsysteme, Energiemanagement, IC-Design und Entwurfsautomatisierung, Kommunikation, Lokalisierung, Medizintechnik, Sensorsysteme, Sicherheitstechnik sowie Versorgungsketten und Zerstörungsfreie Prüfung.
  • Hauptsitz in Erlangen mit Standorten in Nürnberg, Fürth, Dresden, Coburg, Bamberg, Waischenfeld, Würzburg, Ilmenau und Deggendorf 
  • Betriebshaushalt von 120 Millionen Euro (bis auf eine Grundfinanzierung in Höhe von 23 Prozent aus der Auftragsforschung finanziert)

Weitere Informationen finden Sie unter IIS

Prof. Dr. Albert Heuberger, Institutsleiter Fraunhofer IIS:

"Die Nutzung von regenerativen Energien, die Zuverlässigkeit der Versorgung und Energieeffizienz sind Schwerpunkte der Arbeiten im Energie Campus Nürnberg.  In bewährter Weise führt das Fraunhofer IIS dort die Zusammenarbeit mit anderen Forschungseinrichtungen der Region fort und trägt im Rahmen interdisziplinärer Kooperationen im EnCN zu innovativen Lösungen zum Nutzen der Wirtschaft bei." 

 

FRAUNHOFER IISB

Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB

Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB betreibt angewandte Forschung und Entwicklung in den Geschäftsbereichen Halbleiter und Leistungselektronik. Das IISB deckt dabei in umfassender Weise die komplette Wertschöpfungskette für Elektroniksysteme vom Grundmaterial bis zur leistungselektronischen Anwendung ab, mit Schwerpunkten in den Anwendungsgebieten Elektromobilität und Energieversorgung. In enger Kooperation mit der Industrie erarbeitet das Institut Lösungen auf den Feldern Materialentwicklung, Halbleitertechnologie und -fertigung, elektronische Bauelemente und Module, Simulation und Zuverlässigkeit, bis hin zur Systementwicklung in der Fahrzeugelektronik, Energieelektronik und Energieinfrastruktur. Neben seinem Hauptstandort in Erlangen hat das Fraunhofer IISB Außenstellen in Nürnberg und Freiberg. Insgesamt hat das Institut rund 200 Mitarbeiter, hinzukommen zahlreiche Studierende. Eine enge Zusammenarbeit besteht mit dem Lehrstuhl für Elektronische Bauelemente der Universität Erlangen-Nürnberg.

Zahlen:

  • Ca. 200 Mitarbeiter
  • Betriebshaushalt: ca. 17 Mio. Euro (Umsatz macht hier keinen Sinn)
  • Arbeitsgebiete: Elektroniksysteme, Leistungselektronik, Halbleiter
  • Hauptsitz in Erlangen mit Standorten in Nürnberg und Freiberg

Weitere Informationen finden Sie unter IISB

Prof. Dr. Frey, Institutsleiter Fraunhofer IISB:

"Die Zusammenarbeit im EnCN unterstreicht die langjährige erfolgreiche Partnerschaft des Fraunhofer IISB mit den Forschungseinrichtungen in der Region, insbesondere mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und dem Fraunhofer IIS. Die komplementäre Ergänzung der Kompetenzen und Geschäftsfelder der Partner macht die Vielfalt und die Stärke des Energie Campus aus.“

 

FRAUNHOFER IBP

Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP

Die Aufgaben des Fraunhofer IBP konzentrieren sich auf Forschung, Entwicklung, Prüfung, Demonstration und Beratung auf den Gebieten der Bauphysik. Über eine ganzheitliche Bilanzierung werden Produkte, Prozesse und Dienstleistungen unter ökologischen, sozialen und technischen Gesichtspunkten analysiert, um damit die Nachhaltigkeit, die nachhaltige Optimierung und die Förderung von Innovationsprozessen zu bewerten. Die Anwendung bauphysikalischer Kompetenzen auf benachbarte Fachgebiete erweitern den Kreis um Partner aus der Kraftfahrzeug- und Luftfahrtindustrie.

In Zahlen (2013)

  • 229 Mitarbeiter
  • Umsatz: ~ 10 Mio. Euro
  • Hauptsitz in Stuttgart mit Standorten in Rosenheim, Holzkirchen, Kassel und Nürnberg
  • Betriebshaushalt: von 27,6 Millionen Euro

Tätigkeitsfelder:

Weitere Informationen finden Sie unter IBP

Prof. Dr. Klaus Sedlbauer, Institutsleiter Fraunhofer IBP:

"Die fruchtbare Kooperation des Fraunhofer IBP mit seinen Partnern am Energie Campus Nürnberg ist ein wichtiger Baustein für die Entwicklung ganzheitlicher Gebäudelösungen in unserem neuen Energiesystem. An der Schnittstelle zwischen Gebäude- und Energieforschung entstehen hier Innovationen für unsere Partner aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft."

 

ZAE BAYERN

Bayerisches Zentrum für angewandte Energieforschung (ZAE)

Das Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung (ZAE) wurde 1991 mit der Intention gegründet, Forschung, Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Beratung, Information und Dokumentation auf allen Gebieten zu fördern, die für die Energietechnik sowie die sich mit ihr befassenden Wissenschaften bedeutsam sind. Seit seiner Gründung hat das ZAE seine Kompetenzen und sein Leistungsangebot konsequent ausgebaut und sich zu einer national wie international anerkannten Einrichtung auf dem Feld der Energieforschung entwickelt. Die Schwerpunkte seiner Forschungsaktivitäten liegen in den Bereichen „Erneuerbare Energien“, „Energiespeicherung“ und „Energieeffizienz“.  

Forschungsresultate haben für Gesellschaft und Wirtschaft nur dann einen hohen Wert, wenn Sie rasch und barrierearm in die Praxis umgesetzt werden. Daher beschränkt sich das ZAE nicht auf die Bearbeitung von Forschungsaufgaben, sondern deckt die gesamte Wertschöpfungskette von der Grundlagenforschung bis zur Erstellung von Demonstratoren und Prototypen ab und kann seinen Kunden dadurch komplette Innovationspakete anbieten.

In Zahlen:

  • über 200 Mitarbeiter
  • Einnahmen rund 15 Mio. € pro Jahr
  • Betriebshaushalt rund 13 Mio. € pro Jahr
  • Hauptsitz in Würzburg mit weiteren Standorten in Garching, Erlangen, Nürnberg und Hof

Weitere Informationen finden Sie unter ZAE

Prof. Dr. Christoph Brabec, Vorstandsvorsitzender und Wissenschaftlicher Leiter Erneuerbare Energien:

„Der EnCN ist ein nachhaltig angelegtes und einzigartiges Forschungsprojekt, in dem die verschiedenen Nürnberger und Erlangener Forschungsorganisationen und akademischen Forschungseinrichtungen zum Thema Energie zusammen arbeiten. In diesem hoch dynamischen Umfeld betreibt das ZAE Bayern e.V. die Solarfabrik der Zukunft und findet hier ideale Unterstützung zur Entwicklung von ersten Anwendungen für seine gedruckte Photovoltaik Technologie.“

 

 

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