Prof. Dr. Barbara Hintz

Prof. Dr. Barbara Hintz

Professur für Werkstofftechnik
Prof. Dr. Barbara Hintz
Technische Hochschule Nürnberg Grobkeramik und Wärmedämmung

Über die Person

Die Forschung von Prof. Dr. Barbara Hintz befasst sich mit der Energie- und Ressourceneffizienz technischer Systeme über den gesamten Lebenszyklus von Materialien und Bauteilen. Ziel ist es, energieintensive Herstellungs- und Betriebsprozesse durch material- und prozessintegrierte Entwicklung grundlegend zu optimieren.

Seit 03/2022

Professur an der Technischen Hochschule Nürnberg 

2020 - 2022

Lehrbeauftragte für das Fach „Werkstoffe in der Medizintechnik“

2017 - 2022

SIEMENS HEALTHINEERS AG: Teamleiter und Entwicklungsingenieur im Bereich „Mechatronics“ der Abteilung Computertomographie (CT)

2016 - 2017

Berufsbegleitende Weiterbildung zum Manager Regulatory Affairs International (Medizinprodukte), TÜV Rheinland

2016 - 2018

Berufsbegleitendes Studium Master of Business Administration (MBA) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Masterarbeit "Roadmapping als strategisches Planungsinstrument"

2014 - 2017

CeramTec GmbH: Entwicklungsingenieur am Service Center Entwicklung, Koordinator Finite Elemente Berechnung

2013 - 2014

CADFEM GmbH: Berechnungsingenieur Support, Schulung und Benchmark für die Software ANSYS

2012 - 2013

EnCN: Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Arbeitsgruppenleiterin "Energieeffiziente Werkstoffe / Altbausanierung“

2009 - 2012

Kooperative Promotion mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zum Thema "Reduzierung der Wärmestrahlungsverluste durch Beschichtung in Hochlochziegeln"

2006 - 2009

Studium der Werkstofftechnik an der Technischen Hochschule Nürnberg (ehemals Georg-Simon-Ohm Fachhochschule)

Ein Schwerpunkt liegt auf der Reduktion fossiler Energie in Hochtemperaturprozessen durch neuartige mineralische Werkstoffe, recyclingbasierte Geopolymere und kalterhärtende Feuerfestmaterialien. Ergänzend werden metallische und keramische Bauteile mittels additiver Fertigung entwickelt, beispielsweise funktionsintegrierte Wärmetauscherstrukturen und strahlungsrelevante Komponenten für die Medizintechnik.

Die experimentelle Werkstoff- und Bauteilentwicklung wird konsequent mit numerischer Simulation, digitaler Prozessabbildung und KI-gestützten Auswertungsmethoden verknüpft. Dadurch können Material-, Geometrie- und Prozessparameter bereits virtuell optimiert und in industrielle Anwendungen überführt werden.

Die Arbeiten verbinden Materialwissenschaft, Produktionstechnik und Energietechnik und leisten einen direkten Beitrag zur Dekarbonisierung industrieller Fertigungsprozesse sowie zur Effizienzsteigerung technischer Anlagen.