Energiemärkte, Umwelt- und Energiepolitik, Preisbildung
In dem Forschungsfeld von Prof. Dr. Mario Liebensteiner werden Energiemärkte, die Umwelt- und Energiepolitik, die Regulierung von Netzwerkindustrien sowie Fragen der Preisbildung und des Wettbewerbs.
Prof. Dr. Mario Liebensteiner ist Professor für Wirtschaftswissenschaften an der FAU Erlangen-Nürnberg und beschäftigt sich insbesondere mit Energiemärkten und der Energiesystemanalyse.
- Preisbildung auf Stromgroßhandels- und Endkundenmärkten
- Integration erneuerbarer Energien und Bewertung von Flexibilität
- Evaluierung von Energie-, Klima-, und Umweltpolitik
- Regulierung von Energienetzen und Wettbewerb auf Energiemärkten
- Kausale Wirkungsanalysen mit hochfrequenten Markt- und Verwaltungsdaten
- Analyse von Strompreisen und Marktwerten erneuerbarer Energien
- Modellierung von Investitionen und Kraftwerkseinsatz
- Bewertung von Emissionswirkungen und gesellschaftlichen Folgekosten
- Produktivitätsmessung, Effizienz-Benchmarking und Anreizregulierung
- Auftragsstudien und Beratung zu Strompreisbildung, Marktdesign und Regulierung
- Ökonomische Bewertung von Investitionen in erneuerbare Energien, Speicher und weitere Flexibilitätsoptionen
- Effizienz- und Produktivitätsanalysen für regulierte Netzunternehmen
- gemeinsame Forschungs- und Förderprojekte sowie Abschlussarbeiten in Kooperation mit Unternehmen
Weitere Studien von Prof. Dr. Liebensteiner
Die Ansiedlung von Windkraftanlagen senkt Hauskaufpreise in betroffenen Gemeinden im Mittel um 1,9 %. Zugleich steigt die kommunale Steuerkraft. Die Studie macht lokale Nutzen und Belastungen der Energiewende messbar (Energy Economics, 2026).
Die Studie quantifiziert zusätzliche CO2- und Luftschadstoffemissionen durch den krisenbedingten Wechsel von Gas zu Kohle in sechs EU-Ländern. Darauf aufbauend ordnet sie mögliche Gesundheitskosten anhand von Schadensfaktoren aus der Literatur ein (Journal of Economic Behavior & Organization, 2026).
Die Zahl der Bahnfahrten stieg um rund 35 %, der Autoverkehr ging um 1–5 % zurück. Zugleich nahmen Zugverspätungen zu. Die Ergebnisse zeigen Zielkonflikte zwischen günstigem Nahverkehr, Emissionsminderung und Servicequalität (Journal of Public Economics, 2026).
