Preisbildung am zukünftigen Spotmarkt für Strom

Modellierung des deutschen Stromsystems im Jahr 20237: Investitionen, Einsatz und Spotpreisbildung

Ein stündlich aufgelöstes Energiesystemmodell untersucht den deutschen Strommarkt im Jahr 2037. Es bestimmt kosteneffiziente Investitionen in Erzeugung und Speicher sowie deren Einsatz. Unterschiedliche Annahmen zu Nachfrage, Wetter und Technologien zeigen, wie sich der Kapazitätsmix, die Systemkosten und die Strompreisverteilung verändern.

  • Vergleich von Wind- und Solarenergie, Batteriespeichern sowie steuerbaren Kraftwerken mit Gas, Wasserstoff oder CO2-Abscheidung
  • Analyse des Beitrags von Nachfrageflexibilität zur Bewältigung von Dunkelflauten und zur Begrenzung von Preisspitzen
  • Unter den Modellannahmen senkt steuerbare Leistung die Systemkosten und extreme Knappheitspreise deutlich.

Die Ergebnisse beschreiben Szenarien unter idealisierten Marktbedingungen und dienen der Einordnung von Investitions- und Preisrisiken.

Prof. Dr. Mario Liebensteiner
FAU Erlangen-Nürnberg

Juni 2025 – Mai 2026

Professor Dr. Gregor Zöttl, Professor für Industrieökonomik und Energiemärkte, FAU

Studie im Auftrag der N-ERGIE Aktiengesellschaft und der Syneco Trading GmbH

Bild: AdobeStock_2022231522