CHIMERA - Auftakttreffen für neues Projekt zu netzbildenden Hybridkraftwerken

Am 8. und 9. Oktober fand das offizielle Auftakttreffen des Forschungsprojekts CHIMERA (Coordinated Hybrid Integration for Momentary reserve and Energy Regulation in Advanced systems) statt. Gegenstand des Projekts ist die wissenschaftliche Untersuchung von Konzepten für netzbildende Hybridkraftwerke sowie die Bewertung ihrer technischen, ökonomischen und regulatorischen Umsetzbarkeit.
Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert. Die Konsortialführung liegt bei der FAU, Lehrstuhl für Elektrische Energiesysteme, stellvertretender Konsortialführer ist Siemens Energy.

Das Themenspektrum umfasst:
• die Optimierung verschiedener Anlagenverbünde,
• die Entwicklung von IKT- und Betriebskonzepten,
• Analysen zum systemdienlichen Zusammenspiel netzfolgender und netzbildender Regelungen,
• die Untersuchung regulatorischer Anforderungen.

Offline- und Echtzeitsimulationen dienen dazu, die Funktionsweise der entwickelten Lösungen genau zu analysieren. Durch abstrahierte Übertragung und Skalierung der Ansätze werden anschließend systemische Studien insbesondere zur Systemstabilität möglich. Die Validierung im Systemmaßstab erfolgt mittels Hardware-in-the-Loop (HiL).

Wir bedanken uns bei allen Partnern für den gelungenen Start und den konstruktiven Austausch und freuen uns auf die kommende Projektlaufzeit.

- FAU Lehrstuhl für Elektrische Energiesysteme
-Siemens Energy
-RWTH Aachen University - IAEW & ACS
-Karlsruher Institut für Technologie (KIT) - Institut für Automation und angewandte Informatik (IAI) 
-Universität Passau
-Siemens
-Reinhausen
-Bayernwerk
-OPAL-RT TECHNOLOGIES
-Öko-Institut
-Moeller & Poeller Engineering GmbH
-TenneT
-IBC SOLAR AG
-Fluence