OHA4flexgrid
Wie lassen sich bestehende Betriebsmittel im Stromnetz stärker auslasten, ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden? Mit dieser Frage befasst sich das Forschungsprojekt OHA4flexgrid, das am 12.10.2026 mit einem Kick-off-Treffen am Energie Campus Nürnberg startete.
Das Projekt OHA4flexgrid steht für Optimierte Höherauslastung von Betriebsmitteln der Netzebene 4 in Kombination mit Flexibilitätsmaßnahmen zur Erhöhung der Aufnahmefähigkeit von MS-Netzen und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit insgesamt ca. 2,4 Mio. Euro gefördert. Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft, Netzbetrieb und Industrie wird untersucht wie Betriebsmittel der Netzebene 4 - vom HS/ MS-Transformator über Schaltanlagen und Wandler bis zur Schutztechnik - höher ausgelastet und mit Flexibilitätsinstrumenten wie Redispatch, § 14c EnWG oder Speichern kombiniert werden können.
Bilder von dem Kick-off-Treffen am 12.10.2026
Höherauslastung und Flexibilität zusammendenken
Beim Kick-off stellten die Partner die Arbeitspakete vor und stimmten die nächsten Schritte ab. Im Fokus stehen die korrekte Modellierung und Überwachung der Betriebsmittel Transformator und Schaltanlage, die Anpassung der Schutztechnik, rechtliche Untersuchungen sowie der Einsatz der Höherauslastung in Netzplanung und Netzbetriebsführung. Abschließend sollen die Betriebsmittel in einem Feldversuch im realen Netzbetrieb höherausgelastet werden.
10.2026 - 09.2029
Zum Konsortium gehören neben der TH Nürnberg auch:
OTH Regensburg
HTW Berlin
Stiftung Umweltenergierecht
ÜZ Mainfranken eG
Energieversorger M. Münch Elektrotechnik GmbH & Co. KG
Starkstrom-Gerätebau GmbH
Siemens AG.
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie






